antifaherzogtumlauenburg http://antifaherzogtumlauenburg.blogsport.de Thu, 10 Jun 2010 22:52:56 +0000 http://wordpress.org/?v=1.5.1.2 en +++ACHTUNG NEUE HOMEPAGE!+++ http://antifaherzogtumlauenburg.blogsport.de/2010/06/11/achtung-neue-homepage/ http://antifaherzogtumlauenburg.blogsport.de/2010/06/11/achtung-neue-homepage/#comments Thu, 10 Jun 2010 22:52:22 +0000 Administrator Allgemein http://antifaherzogtumlauenburg.blogsport.de/2010/06/11/achtung-neue-homepage/ Ab sofort haben wir eine neue Homepage auf der ihr uns erreichen könnt! Dies bedeutet, dass diese Seite ab den 19. Juni (Tag der DVU Kundgebung) nicht mehr aktuallisiert wird.

NEUE SEITE: www.ahl-antifa.org

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Start der Kampagne http://antifaherzogtumlauenburg.blogsport.de/2010/04/11/start-der-kampagne/ http://antifaherzogtumlauenburg.blogsport.de/2010/04/11/start-der-kampagne/#comments Sun, 11 Apr 2010 20:17:59 +0000 Administrator Allgemein http://antifaherzogtumlauenburg.blogsport.de/2010/04/11/start-der-kampagne/ Das Fundament zum Einsturz bringen!
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Kein Nazihaus in Ratzeburg und anderswo!

Einige Menschen im Lauenburgischen wissen bereits, dass es in Ratzeburg ein Nazi – Hausprojekt gibt. Die Neo-Nazis aus Ratzeburg haben vor kurzem die Inselstadt Ratzeburg als „national besetzte Zone“ erklärt. Allein innerhalb der letzten Woche gab es zwei Überfälle auf „links aussehende“ Jugendliche. Dabei wurden Menschen verletzt und ihnen unter Anderem mit einem Messer gedroht. Jedes Mal gingen diese Angriffe von dem Nazi-Haus aus.

Wir als antifaschistische Aktion Herzogtum Lauenburg [AHL] sehen hier klar die Notwendigkeit der Intervention. Deshalb starteten wir am 10.04.2010 unsere Kampagne, verhinderten erfolgreich den angekündigten NPD Stand in Mölln und klärten anschließend die Ratzeburger BürgerInnen mit einer Flyeraktion über das Nazihaus auf. Die Nazis nahmen dies am Abend zum Anlass, mit einem Mob von ca. 25 Leuten, streitsuchend durch die Innenstadt zu ziehen, sodass die Polizei umherlaufenden Jugendlichen riet, das Gebiet zu verlassen um Konflikte zu vermeiden.

Unsere Antwort:
Das Problem ist das Haus mit der sich darin befindenden Neo-Nazi WG. Wir tolerieren keine No-Go Areas für Menschen, die von Nazis aufgrund ihrer Einstellung oder ihres Aussehens verfolgt, geschlagen und diskriminiert werden. Wir stehen für ein Leben in Freiheit, Gleichwürdigkeit und Selbstbestimmung.
Der Schwur der Befreiten des Konzentrationslagers in Buchenwald lautet:

„…Die Vernichtung des Nazismus mit seinen Wurzeln ist unsere Losung.
Der Aufbau einer neuen Welt des Friedens und der Freiheit ist unser Ziel….“

Wo die offensichtlichen Wurzeln dieses Nazismus in Ratzeburg zu finden sind, wissen wir. Uns ist es wichtig, dieses Thema in die Öffentlichkeit zu tragen und jegliche Aktionen der Nazis zu verhindern. Der Aufbau einer neuen Welt wird aber wohl noch ein paar Jahre auf sich warten lassen, aber auch daran arbeiten wir.

See you on the streets of RZ!

[AHL]

Die Möllner NPD
Möllner NPD

Die Antifa in der „national besetzten Zone“
Die AHL in Ratzeburg

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Demobericht http://antifaherzogtumlauenburg.blogsport.de/2009/12/16/demobericht/ http://antifaherzogtumlauenburg.blogsport.de/2009/12/16/demobericht/#comments Wed, 16 Dec 2009 20:47:35 +0000 Administrator Allgemein http://antifaherzogtumlauenburg.blogsport.de/2009/12/16/demobericht/ Am 21.11.2009 führten wir unsere Gedenkdemonstration anlässlich der sich zum 17mal jährenden Brandanschläge von Mölln durch.
Angemeldet wurde die Demonstration von der Partei „die Linke“. Dies nahm vermutlich die Faschisten-Bande zum Anlass um das Auto von einem der Anmelder zu demolieren, in dem braune Farbe über das Auto gegossen wurde und mit Bauschaum versucht wurde den Motor lahm zu legen.
So weit so schlecht. Die Demonstration verlief trotzdem friedlich und ohne Zwischenfälle. Insgesamt zählte die Demonstration 120 Personen.
Unter den DemonstrationsteilnehmerInnen waren zu unserem Bedauern sehr wenig Möllnerinnen und Möllner. Ob dies an einem allgemeinen Desinteresse bezüglich des Themas lag, an der im Vorfeld verteilten Nazi-Propaganda oder dem sonnigen Wetter? Wir wissen es nicht.
Viel wesentlicher ist, dass wir auf unserer kleinen, aber doch feinen Demo gute Redebeiträge von der „Linken“, dem VVN/BdA, der autonomen Antifakoordination Kiel und der Antifaschistischen Aktion Lüneburg Uelzen hatten.
Ab dem Mühlenplatz wurde das Rufen von Parolen unterlassen, statt dessen wurde der Gedenkkranz vorne weg getragen und vor dem Brandhaus abgelegt.
Wir danken zum Schluss allen Gruppen, die uns im Vorfeld und bei der Demonstration unterstützt haben,einen besonderen Dank auch an das „Café Libertad“ aus Hamburg für die finanzielle Hilfe.

Eine Demonstration im Jahr ist nichts, sie kann lediglich ein Ausdruck sein und auf einen wichtigen Tag hinweisen. Viel wichtiger ist, dass Ihr – wir – alle uns jeden Tag gegen Antisemitismus, Rassismus und Abschiebung aussprechen und praktisch eingreifen.

Mit antifaschistischen Grüßen
Antifa Herzogtum Lauenburg [AHL]

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DANKE ! http://antifaherzogtumlauenburg.blogsport.de/2009/11/25/danke/ http://antifaherzogtumlauenburg.blogsport.de/2009/11/25/danke/#comments Wed, 25 Nov 2009 20:44:37 +0000 Administrator Allgemein http://antifaherzogtumlauenburg.blogsport.de/2009/11/25/danke/ DANKE an alle Menschen, die sich an der Demonstration beteiligten, uns im Vorwege unterstützten oder schlichtweg unsere Sache durch Aufrufe etc. publik machten. In den nächsten Tagen werden wir einen ausführlichen Bericht mit Bildern veröffentlichen.

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Offizieller Aufruf zur Demonstration http://antifaherzogtumlauenburg.blogsport.de/2009/11/11/offizieller-aufruf-zur-demonstration/ http://antifaherzogtumlauenburg.blogsport.de/2009/11/11/offizieller-aufruf-zur-demonstration/#comments Tue, 10 Nov 2009 23:03:18 +0000 Administrator Allgemein http://antifaherzogtumlauenburg.blogsport.de/2009/11/11/offizieller-aufruf-zur-demonstration/ Mölln Gedenkdemo

Mehr Infos gibt’s hier: moelln92.blogsport.de

Mölln `92 – Gedenken und anklagen!

„Ich kann es immer noch nicht fassen, was am 23. November 1992 mit meiner Familie geschehen ist. Es ist so schrecklich und grausam. Meine Frau Bahide ist tot, Enkelin Yeliz und Ayse Yilmaz sind tot. Meine Schwiegertöchter sind […] behindert und haben Schmerzen, die Familie ist überhaupt nicht mehr, was sie war. Meine Frau Bahide war der Mittelpunkt meiner Familie – meines Lebens.“ (Nazim Arslan am 23. Juni 1993 vor dem II. Strafsenat, Oberlandesgericht Schleswig)

Am 23. November 1992 werden im Luftkurort Mölln, Schleswig-Holstein, Molotowcocktails in zwei Wohnhäuser geworfen. In den Flammen der faschistischen Anschläge sterben die 51-jährige Bahide Arslan, die zehnjährige Yeliz und die 14-jährige Ayse Yilmaz. Was für ein Leben diese drei Menschen heute führen würden, können wir nicht erahnen. Zusammen mit ihren Familien und Freunden möchten wir ihnen in diesen Tagen gedenken. Im gleichen Atemzug wollen wir jenen, die damals wie heute ihre eigene Rolle in diesem Drama nicht verstehen wollen, zurufen: „Hört auf mit eurem tatenlosen Gedenken! Es ist eine Entehrung der Ermordeten!“

I Die allgemeine Reaktion auf die Anschläge in Mölln war und ist „Betroffenheit“: stumme Trauermärsche, Menschen fassen sich an den Händen, bilden Lichterketten durch die Stadt, Kranzniederlegungen und Kerzen in ausgebrannten Wohnungstüren bilden das Stimmungsbild. Dieses von der Stadt und dem Verein „Miteinander Leben e.V.“ organisierte Gedenken wird von Jahr zu Jahr weniger. Was dennoch besorgt: letztes Jahr beteiligten sich neben den aus der Türkei angereisten Familienangehörigen und Freunden nicht mehr als 30 Möllnerinnen und Möllner. Betroffenheit galt und gilt als die allgemein angemessene Ausdrucksform, obwohl doch gerade die in erster Linie Betroffenen sie gar nicht mehr äußern können.

Diese Betroffenheit, sei sie aufrichtig oder geheuchelt, ist es, die es den Möllnerinnen und Möllnern erlaubt, sich in scheinbarer Unschuld zu waschen und ihre eigene Rolle, damals wie heute, nicht zu hinterfragen. Um von der eigenen Verantwortung abzulenken und das eigene Gewissen zu beruhigen sind einige nicht zu pietätlos, das Argument vorzubringen, dass „die Brandanschläge von Mölln […] auch überall anders [hätten] passieren können“. Angesichts der 1.900 rassistisch und faschistisch motivierten Gewalttaten zwischen Januar und November 1992, darunter 606 Brandanschläge und 15 Sprengstoffattentate, kann nur zugestimmt werden: Die faschistischen Pogrome in den Neunzigern sind weder ein ostdeutsches Problem noch eine verdeckte Erscheinung gewesen. Genau diese gängige Argumentation der Schuldabweisung zeigt, dass es ihnen immer nur um sich ging – um die hier lebenden Menschen aus der Türkei scherten sie sich weniger, denn nur in den seltensten Fällen entwickelte sich ein aktives Engagement für MigrantInnen in Deutschland.

Begleitet wurden die militanten Übergriffe von parlamentarischer Rückendeckung: Es wird über „Asylmissbrauch“ diskutiert. Bereits im Oktober ´91 schlägt sich die schwarz-gelbe Regierung zusammen mit der SPD auf die Seite der Täter von Hoyerswerda1 und vereinbaren, dass abgelehnte Asylbewerber schneller abgeschoben werden sollen. Im Juni 1992 folgt das „Asylbeschleunigungsgesetz“. Genau drei Monate vor dem Brandanschlag in Mölln verkündet Björn Engholm, SPD-Ministerpräsident des Landes Schleswig-Holstein, dass er bereit sei, das Grundrecht auf Asyl aufzuheben. Am 26. Mai 1993 schafft eine Zweidrittelmehrheit des Bundestages erstmals in der Geschichte der Bundesrepublik ein Grundrecht faktisch ab: das im Grundgesetzartikel 16 festgelegte Recht auf Asyl. Die Täter von Mölln, Michael Peters und Lars Christiansen, fanden die „Das Boot ist voll“-Hetze im Bundestag mit dazugehöriger Gesetzesänderung wohl mehr als nur richtig. Hier standen also militante Neonazis und aufrechte DemokratInnen nah beisammen, obwohl sie doch angeblich immer so viel voneinander getrennt hat. Ob „die Ausländer“ nun ganz demokratisch-rechtsstaatlich vom deutschen Staat abgeschoben werden oder ob Nazis sie umbringen, ist ein Unterschied. Gemein ist beiden Positionen, dass sie eine Menschengruppe von ihrem deutschen Kollektiv abspalten und zum Problem erklären.

II Das Problem mit „den Ausländern“ ist immer dann eines, wenn sie selbst bestimmen wollen, wie sie leben. Als Betreiber eines kleinen Familiengeschäfts, als Gast- oder Saisonarbeiter sind Mitbürger nicht-deutscher Abstammung in Mölln gerne gesehen und sogar gewollt. Allzu gerne heftet man sich als aufrechter Bürger das Etikett der Toleranz an und bekundet sein Interesse gegenüber „anderen Kulturen“. „Der deutsche Bürger“ sieht also in seinen „ausländischen Mitbürgern“ einen Vorteil für die eigene Nation – ob kultureller, politischer oder ökonomischer Art – auch wenn er das so selten zugibt. Ein Problem wird deren Anwesenheit erst dann, wenn der Kapitalstandort Deutschland merkt, dass er seinen Bedarf an Arbeitskräften gut mit „eigenen“ deutschen Arbeitern decken kann. Gesamtgesellschaftliche Probleme werden auf MigrantInnen abgeschoben und kulturelle Unterschiede sollen hierbei für so ziemlich alles die Ursache sein. Wenn Familien aus der Türkei oder Russland in der dritten Generation in der BRD leben und nun selbst bestimmen wollen, was sie tun und lassen wollen, kurz: wenn sie sich von der vorgefertigten Rolle, die die deutsche Gesellschaft für sie bereithält, emanzipieren wollen, genau dann tritt ein Problem auf. Stets werden sie als „die Anderen“ wahrgenommen. So lässt sich auch einfach erklären, weshalb nach dem Todesfall einer jungen Frau in Mölln Anfang September 2009 schnell der Verdacht eines „Ehrenmordes“ kursierte.

Neonazis hingegen finden an Einwanderern oder Flüchtlingen nie etwas Gutes und stellen ihren Rassismus nicht hinter irgendwelche nationalen Interessen: Rassisten aus Prinzip. Sie sehen in der Gestalt „des Ausländers“ immer die Unterwanderung und folglich den Ruin Deutschlands, wo Demokraten hingegen noch einen Vorteil für ihr Vaterland wittern. Deshalb setzen sich die Neonazis auch über den Rechtsstaat hinweg und nehmen die Sache selbst in die Hand: An diesem Punkt werden sie für die DemokratInnen ein Problem, da sie das Ansehen der Stadt oder des Staates schädigen.

Wenn die Konstruktion des „Anderen“ erstmal abgeschlossen ist, ist es im Gegensatz zum Nazi für den Demokraten eine Frage der Verhältnisse, ob die Anwesenheit von Nicht-Deutschen positiv oder negativ zu bewertet ist.

III Wer weiterhin der Auffassung ist, dass sich seit den 90ern „mächtig etwas getan“ hat, sich doch alles zum Guten gewendet hat, dem verdeutlicht zu Zeiten der Krise die aktuelle Diskussion um Thilo Sarrazin2 die ständige Präsenz von Rassismen in der BRD. Er sagte: „Ich muss niemanden anerkennen, der vom Staat lebt, diesen Staat ablehnt, für die Ausbildung seiner Kinder nicht sorgt und ständig neue Kopftuchmädchen produziert. Das gilt für siebzig Prozent der türkischen und neunzig Prozent der arabischen Bevölkerung in Berlin“. An diesem Punkt lassen sich die fließenden Grenzen und der gleiche Charakter bürgerlicher Provokation und extrem rechter Hetze erkennen.

Wer jetzt noch der Meinung ist, dass dies jedoch alles nichts mehr mit dem schönen Kreis Herzogtum Lauenburg zu tun hat, der solle sich bitte informieren: dass der Brandanschlag in Schwarzenbek auf das Restaurant eines aus dem Iran stammenden Menschen am 21. September 2009 nicht für einen Aufschrei sorgte, beschämt alle, die den Anspruch haben, aus der Geschichte und konkret aus Mölln eine Lehre zu ziehen. Darüber hinaus beschämt es uns, dass viele Menschen erst dann einen Anlass zum Handeln sehen, wenn mal wieder in einer deutschen Stadt Menschen durch deutsche Hand verbrennen.

Es gilt, den Kampf gegen den Nationalismus, insbesondere des deutschen, und folglich auch den Kampf gegen Rassismus und Faschismus wieder in das Bewusstsein der Menschen zu rücken! Kommt zur Demonstration! Seid entschlossen, seid laut!
Nationalfahnen jeglicher Art wären für diesen Anlass unangemessen und sind daher auf der Demo nicht erwünscht.
Für die Freiheit, für das Leben!
Gegen Rassismus und Naziterror!

Wir gedenken in diesen Tagen mit Trauer Bahide Arslan, Yeliz und Ayse Yilmaz und möchten mit den Worten von Nazim Arslan schließen:

„Das Grauen und der Schrecken sind für mich noch immerzu da. Jedesmal, wenn ich in die Mühlenstraße gehe und das ausgebrannte Haus sehe, denke ich an diese grausame Nacht. […] Ich höre die Schreie, sehe das Flackern vom Feuer und das blaue Licht der Feuerwehr, höre das laute Getöse von dem Feuer und sehe immer wieder das Bild, wie meine Frau im Rauch und Feuer verschwindet.“

DEMONSTRATION
21. November 2009 | 11 Uhr
Mölln | Bauhof | Für Auswärtige: Bahnhofsvorplatz

Weitere Infos: http://moelln92.blogsport.de

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Demonstration… Gedenken und Anklagen! http://antifaherzogtumlauenburg.blogsport.de/2009/10/11/gedenken-und-anklagen/ http://antifaherzogtumlauenburg.blogsport.de/2009/10/11/gedenken-und-anklagen/#comments Sun, 11 Oct 2009 17:39:01 +0000 Administrator Allgemein http://antifaherzogtumlauenburg.blogsport.de/2009/10/11/gedenken-und-anklagen/ Das Ereignis
Am 23. November 1992 kam es in Mölln zu rassistisch motivierten Brandanschlägen auf zwei Häuser, in denen Menschen mit Migrationshintergrund wohnten. Ein Haus brannte nieder, doch die BewohnerInnen konnten sich retten. In dem zweiten Haus welches angezündet wurde, starben Yeliz Arslan, Ayse Yilmaz sowie Bahide Arslan „ von deutscher Hand“. (unbekannter Interpret)
Noch während der Löscharbeiten gab es Bekenneranrufe bei der Polizei, die mit dem Ausruf „Heil Hitler!“ beendet wurden. Obwohl die Anrufe nicht zurückverfolgt werden konnten, wurden die Täter ermittelt. Der damals 19-jährige Haupttäter wurde zu zehn Jahren Haft nach Jugendstrafrecht verurteilt und der 25-jährige Mittäter bekam eine lebenslange Freiheitsstrafe. Heute befinden sich beide wieder auf freiem Fuß.

Kontext
Die Wiedervereinigung Deutschlands 1990 führte zu einem nationalistischen Taumel in der Bevölkerung der BRD. Der Mauerfall und das Ende des kalten Krieges führten zu einem neuen Einheitsgefühl in Deutschland. Vielen Menschen schien es so als würde alles Berg aufgehen. Ein neues Freiheitsgefühl nationalistischer Prägung machte sich bei den „Deutschen“ breit. Trotz dieses Freudentaumels fand man anscheinend keine Erklärung für die eigene oft prekäre soziale Lage in der viele Menschen sowie man selbst steckten. Da lag es nahe, dass Irgendjemand Schuld sein musste und die kapitalistische BRD konnte es ja nicht sein, denn sie hatte sich ja als überlegen gegenüber der DDR gezeigt. Da für alte Schuldgefühle kein Platz mehr war und die neue Nation und ihr Wirtschaftssystem über jeden Zweifel erhaben schien, taten die „Deutschen“, was sie am besten konnten und suchten sich einen Sündenbock. Als die deutsche Nationalmannschaft 1990 auch noch Weltmeister wurde, erreichte das wiedererlangte Nationalgefühl seinen traurigen und widerlichen Höhepunkt. Politiker glänzten mit ihrer „Das Boot ist voll – Hetze“, Deutsche durften sich wieder deutsch fühlen und mit Scheinargumenten gegen Ausländer hetzen. Da ist es kein Wunder, dass sich einige Menschen motiviert fühlten, Deutschland wieder „die alte Größe“ wieder zu geben und sich den für sie offensichtlichen sozialen Problemen und deren Ursachen an zu nehmen. Anfang der 90er Jahre kam es zu etlichen rassistisch motivierten Brandanschlägen mit vielen Opfern. Mölln ist nur ein Beispiel von vielen und auch nur die Spitze des Eisbergs. Auch heute kann man an simplem Beispielen wie dem „schönen“ Satz den Peter Harry Carstensen einst formulierte „ Ich bin stolz Deutscher zu sein, ich bin stolz Schleswig Holsteiner zu sein und stolz auf die deutsche Geschichte und das ohne Vorbehalte“ erkennen, wie tief verwurzelt der deutsche Nationalismus auch in der „Mitte“ der Bevölkerung ist und war. Und dass die In Bezugnahme auf die deutsche Nation immer noch beliebter bei den Bürgern ist ,als z.B. die Problematisierung sozialer Probleme, die eben gerade durch die In Bezugnahme auf die eigene Nation verfälscht werden; ist ein klares Zeichen dafür, dass es in Deutschland ein sehr geringes Interesse an der wirklichen Bewältigung von Nationalismus, Rassismus und Antisemitismus gibt.
Reaktionen der Stadt
Damals reagierte die Stadt Mölln vor allem mit Betroffenheit, kaum jemand mit Empörung und niemand mit Selbstkritik. Stattdessen fragte man sich, wie es so weit kommen konnte. Der Verein „Miteinander Leben e.V.“ wurde gegründet, es gab zahlreiche Protestmärsche, bei denen der Opfer mit Lichterketten gedacht wurde.
Seitdem gibt es jedes Jahr eine Gedenkveranstaltung mit Kranzniederlegung, organisiert von der Stadt Mölln. Die Stadt Mölln allerdings, würde dem Geschehenen am liebsten so klein wie möglich und auch nur so groß wie nötig gedenken. Deutlich wird dies, wenn die Stadt um ihr Image zittert und eine Umfrage zur Meinung der Deutschen zu Mölln stellt. Bei dieser Umfrage, die 2002 in Auftrag gegeben worden ist, wurde deutlich, dass noch 53% der Befragten Mölln mit den Brandanschlägen und nur 47% mit Till Eulenspiegel in Verbindung bringen, diese Relation macht deutlich wie es mit dem Bewusstsein um die eigene Nation und deren Rolle bei Ausgrenzung und Verfolgung im Land der „Shoa“,( Holocaust)“ steht. Außerdem ist der nicht beendete Satz des Bürgermeisters von Mölln in einer Zeitung „ Was soll durch das Immer-wieder-Aufrühren . . .“ ein Zeichen für den Überdruss, der ebenso bei weiten Teilen von Möllns BürgerInnen verbreitet zu sein, scheint gesetzt werden. Traurig aber wahr.
Dabei ist es keineswegs so, dass es heute in Mölln und Umgebung keine Nazis mehr geben würde. Ganz im Gegenteil.

Naziproblem heute
Die rechte Szene in Mölln und Umgebung erstarkte in den letzten Jahren. Diese Strukturen festigen sich und sympathisieren auch mit den so genannten „autonomen“ Nationalisten. Es kam zu zahlreichen rechtsextremen Übergriffen in Mölln und Umgebung, unter Anderem auf alternativ aussehende Jugendliche, Obdachlose und Menschen mit Migrationshintergrund.
Bei den Kreistagswahlen 2008 erlangte die NPD einen Sitz im lauenburgischen Kreistag. Sie hatte ein Wahlergebnis von 2,1%. Aktueller und trauriger Höhepunkt war ein rassistischer Brandanschlag in Schwarzenbek, bei dem versucht wurde eine Pizzeria, die einem Iraner gehörte, an zu zünden. Die Täter Unterschrieben ihre Tat bei Presse und Polizei mit den Worten: Die Kanaken müssen raus“. Dieser und andere Vorfälle zeigen, dass sich nichts verändert hat und der Versuch der Bürgerlichen Gesellschaft und seiner Repressionsorgane dem Nazi-Problem Herr zu werden ein fruchtloser ist.

Warum Antifaschistische Arbeit ?
Die Vernichtung des Nazismus mit seinen Wurzeln ist unsere Losung. Dieser Teil des Schwurs von Buchenwald hat richtig erkannt: Nazis entstehen nicht im luftleeren Raum, sie können ihren Ursprung in Vaterlandsstolz, völkischem Gedankengut oder Fremdenangst haben. Es geht uns nicht um die bloße Bekämpfung von klassischen Nazis, sondern auch darum ein Bewusstsein zu schaffen, warum es sie gibt und warum Rassismus auch aus der „Mitte der Gesellschaft“ kommt. Medien und Politik sowie die immer währende Verteidigung der Institution Staat und ihres Wirtschaftssystems und der damit einhergehenden ausgeprägten Klassengesellschaft haben ihren Teil zu den bundesweiten Angriffen beigetragen und den Hass geschürt. Im Zuge der Anschläge wurden mehr MigrantInnen abgeschoben, aufgrund der Verschärfung des Asylrechts. Also war die „Lösung“ des Problems die Opfer dieser Gesellschaft zusätzlich zu strafen oder abzuschieben. Die Neo-Nazis fanden zwar keine FreundInnen und ideologische SymphatisantInnen, komischerweise gab es aber erstaunlich viele Menschen, die dennoch ein „Ausländerproblem“ sahen und denen das Boot zu voll wurde. Kohl sei Dank! In Rostock wurde z.B. ein von MigrantInnen bewohntes Heim mehrere Tage lang von hunderten von Neo-Nazis und AnwohnerInnen belagert und unter Anderem mit Brandsätzen attackiert. Der Ausgrenzung von Menschen, weil sie nicht einer bestimmten Norm entsprechen, treten wir entschieden entgegen. Wenn Politiker das Ende des Multi-Kulti-Schmusekurses ausrufen, fragen wir uns, was die Alternative ist… Es ist diese Gesellschaft, die Menschen ausgrenzt und es unmöglich macht darin selbst bestimmt zu leben. Wir alle sind es den Opfern schuldig die wahren Gründe für ausgrenzende Gewalt zu begreifen und zu bekämpfen, wo immer sie stattfindet und welches Gesicht sie auch immer hat.

In Gedenken an die Opfer der Brandanschläge in Mölln 1992 sowie allen anderen Opfern von Nationalismus, rufen wir zu einer Demonstration auf. Damit wollen wir unsere Trauer über die Geschehnisse und unsere Wut über die bestehenden Verhältnisse auf die Straße tragen.
Der Opfer gedenken – Deutschland anklagen

Am 21.11.09
11.00 Uhr
Bauhof Mölln

Infoseite: moelln92.blogsport.de

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Soli- Party für die antifaschistische Arbeit im Kreis http://antifaherzogtumlauenburg.blogsport.de/2009/10/08/soli-party-fuer-die-antifaschistische-arbeit-im-kreis-2/ http://antifaherzogtumlauenburg.blogsport.de/2009/10/08/soli-party-fuer-die-antifaschistische-arbeit-im-kreis-2/#comments Thu, 08 Oct 2009 08:05:28 +0000 Administrator Allgemein http://antifaherzogtumlauenburg.blogsport.de/2009/10/08/soli-party-fuer-die-antifaschistische-arbeit-im-kreis-2/ Alle Informationen, die ihr braucht:
Soli-Party

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Demo in Schwarzenbek! http://antifaherzogtumlauenburg.blogsport.de/2009/09/24/demo-in-schwarzenbek/ http://antifaherzogtumlauenburg.blogsport.de/2009/09/24/demo-in-schwarzenbek/#comments Thu, 24 Sep 2009 00:11:01 +0000 Administrator Allgemein http://antifaherzogtumlauenburg.blogsport.de/2009/09/24/demo-in-schwarzenbek/ Am Freitag, den 25.9.2009 wird eine Demonstration gegen die aktuelle Gewalt der Nazis, aber auch der alltäglichen, subtilen Gewalt durch die Gesellschaft stattfinden. Dabei sollen verschiedene Initiativen Gelegenheit bekommen, ihre Sicht der Dinge zu schildern und ihre individuelle Art von Protest auf die Straße zu tragen. Wir wollen mit dieser spontanen Demonstration darauf aufmerksam machen, dass es hätte viel schlimmer kommen können und das Ausmaß der Gewalt einen Punkt erreicht hat, an dem mit aller Vehemenz und Entschlossenheit gegen Nazis und ihre Strukturen aktiv vorgegangen werden muss. Andererseits agieren sie im Verborgenen, sodass nur manchmal etwas wie dieser Anschlag zu Tage tritt. Wir sind sehr froh darüber, wie glimpflich der Brand verlaufen ist und möchten dabei dennoch den Ernst der Lage betonen!
Aus diesem Grund wollen wir in Schwarzenbek ein Zeichen setzen, sodass die Menschen mit den Drohungen über künftige Brandanschläge nicht alleine sind. Aber wir möchten auch vermitteln, wie wichtig antifaschistische Arbeit ist, die nicht nur Lippenbekenntnisse hervorbringt, sondern den Nazis etwas praktisch entgegensetzt.
Nazis und Nationalisten den Raum nehmen, damit andere Menschen ihn nutzen können!
Für die Freiheit, für das Leben!

25.9.2009
18.00 Uhr
Bhf. Schwarzenbek

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http://antifaherzogtumlauenburg.blogsport.de/2009/09/24/demo-in-schwarzenbek/feed/
Rassistischer Brandanschlag in Schwarzenbek http://antifaherzogtumlauenburg.blogsport.de/2009/09/22/rassistischer-anschlag-in-schwarzenbek/ http://antifaherzogtumlauenburg.blogsport.de/2009/09/22/rassistischer-anschlag-in-schwarzenbek/#comments Tue, 22 Sep 2009 19:45:24 +0000 Administrator Allgemein http://antifaherzogtumlauenburg.blogsport.de/2009/09/22/rassistischer-anschlag-in-schwarzenbek/ Am 21. September 2009 ereignete sich in den frühen Morgenstunden in
Schwarzenbek ein schwerer Brandanschlag auf das „Feuerschloss“, ein
bekanntes Lokal in dieser Region. Dabei wurden auf dem Hof des Geländes
Fensterscheiben eingeschlagen und drei Molotovcocktails hineingeworfen,
welche zum Glück nicht zündeten.

Der mutmaßliche Täter meldete sich am folgenden Vormittag bei der Polizei
und einem Reporter der „Lübecker Nachrichten“ und erklärte seine
rassistische und rechtsextreme Einstellung als Motivation für diese Tat.
Der Nazi hätte damit den Betreiber iranischer Herkunft und seine Familie, welche
über dem Restaurant wohnt, töten können. Am Gebäude entstand ein erheblicher
Sachschaden. Die Polizei war bisher nicht im Stande, den oder die Täter
ausfindig zu machen, die Schleswig-Holsteinische Staatsschutzabteilung
wurde hinzugezogen.

Der Täter erklärte am Telefon weiterhin, dass „dies nur der Anfang war
und dass er nicht alleine sei: „Wir sind mehrere, eine ganze Gruppe“.
Weiterhin forderte er „alle politischen“ auf, „etwas zu machen“. Im Laufe
des Tages wurden dann mehrere Drohungen gegen verschiedene Läden in
Schwarzenbek ausgesprochen, welche ebenfalls nicht in ihr deutsches „Welt“bild passen.
Die Ankündigung, sie am folgenden Montagabend dann „plattzumachen“,
bewahrheitete sich glücklicherweise nicht, dennoch ist in näherer Zukunft
mit neonazistischen Aktionen in Schwarzenbek und Umgebung zu rechnen.

Die neue Dimension der Naziaktivitäten in Schwarzenbek und damit auch
im Kreis Hzgt. Lauenburg, welche im wahrsten Sinne des Wortes über
Nacht erreicht wurde, ist dabei mehr als erschreckend und erinnert in der Form
an die Brandanschläge vor 17 Jahren in Mölln 1992 .
Die gesamte Situation ist für alle Betroffenen mehr als beunruhigend, da
bisher nicht bekannt ist, welche Gruppe hinter dieser Tat steht.

Das offensichtliche Ziel der Nazis sind dabei Mitmenschen nicht-deutscher
Herkunft, der Anrufer forderte unter Anderem im Bekennertelefonat „Scheiss
Kanaken raus aus Schwarzenbek
“.

Wir werden eine derartige Entwicklung hier im Kreis nicht hinnehmen und
rufen deshalb dazu auf, sich gegen die Attentäter und ihre
Einschüchterungs- und Mordversuche zu wehren und ihnen aktiv den Weg zu
verstellen, damit sich ein derartiger Anschlag (oder gar schlimmeres)
nicht erneut ereignen kann!
Wir sollten gemeinsam gegen Rassismus und Faschismus kämpfen, sowohl praktisch als auch theoretisch,
und ihnen zeigen, dass sie in dieser Stadt und darüber hinaus nicht
willkommen sind!
In diesem Zusammenhang ist die Kandidatur und die bloße Präsenz der NPD bei der Wahl ein Grauen für uns, sodass wir nur sagen können: „Geistige Brandstifter, verpisst Euch!“ Denn wenn an vielen Ecken NPD-Schilder stehen, die ganz eindeutig „Ausländern“ (wer oder was auch immer das genau sein mag) die Schuld an so ziemlich allem geben, steigt der rassistische Konsens in der Gesellschaft und tritt zu Tage! Erst wenige Tage vorher fuhr die NPD durch Schwarzenbek und verkündete über Lautsprecher ihre Sicht der Dinge. Immer wieder wurde betont: „Ohne Ausländer ginge es uns besser!“. Auf den Schildern, die noch, teilweise zerrissen , in Schwarzenbek zu finden sind, steht geschrieben „Heimreise statt Einreise“. Vielleicht wollte der Attentäter diesen Schildern Nachdruck verleihen.

Unsere Solidarität gilt den Opfern des tagtäglichen Rassismus!

Nazistrukturen aufdecken und zerschlagen!
Kein Fußbreit den Faschisten!

Weitere Infos werden folgen.

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http://antifaherzogtumlauenburg.blogsport.de/2009/09/22/rassistischer-anschlag-in-schwarzenbek/feed/
NPD Infotisch in Mölln blockiert http://antifaherzogtumlauenburg.blogsport.de/2009/08/05/npd-infotisch-in-moelln-blockiert/ http://antifaherzogtumlauenburg.blogsport.de/2009/08/05/npd-infotisch-in-moelln-blockiert/#comments Wed, 05 Aug 2009 21:10:21 +0000 Administrator Allgemein http://antifaherzogtumlauenburg.blogsport.de/2009/08/05/npd-infotisch-in-moelln-blockiert/ Am heutigen Samstag (01.08.2009) hielt die NPD in der Möllner Innenstadt einen Infotisch ab. Passanten, sowie Möllner Bürger zeigten Desinteresse und straften die NPD-Mitglieder mit Ignoranz ab.
Angemeldet wurde der NPD-Infotisch von Regina Bäselt, einem Mitglied des NPD-Kreisverbandes Lauenburg / Stormarn. Zusammen mit ihrem Mann Karsten Bäselt und zwei weiteren Mitgliedern des NPD-Kreisverbandes schlug der braune Konsens um 8.30 Uhr in der Hauptstr. 71 vor dem Herti-Gebäude in der Möller Innenstadt auf.

Der Infotisch stand nach dem Aufbau sofort im Fokus der antifaschistischen Aktivisten und Personen die sich gegen rechte Strukturen engagieren. Unglücklicherweise wurde unweigerlich nach dem Aufbau des Tisches, das Propagandamaterial der NPD durch beistehende Getränke unleserlich gemacht. Auch der mitgebrachte Sonnenschirm schien Materialschwächen aufzuweisen, so musste dieser mehrmals gerichtet werden, um dem Pseudo Still der NPD gerecht zu werden.

Insgesamt waren fünf Polizeibeamte im Einsatz, die eher im Hintergrund agierten. Durch das deeskalative Verhalten der Polizei wäre Freiraum für andere Aktionsformen möglich gewesen, die jedoch aufgrund zu geringer Beteiligung an Gegenaktivisten im keinen Verhältnis gestanden hätten. Trotz alledem wurde der antifaschistische Protest durch Transparente und Infobröschüren an vorbeilaufende Passanten unterstrichen.

Insgesamt ist die heutige Aktion als Erfolg zu bewerten, da die NPD durch „unglückliche“ Umstände gerade mal einen Flyer in die Öffentlichkeit getragen hat. Das Versagen an Öffentlicher Arbeit, sowie Desinteresse der Möllner Passanten, wurde den NPD-Mitgliedern heute einmal wider vor Augen geführt. So kapitulierten die vier NPD-Mitglieder um 11.30 Uhr und brachen ihre Arbeit dreieinhalb Stunden vor der eigentlich angemeldeten Zeit ab. Um so wichtiger ist es für uns, dass auch bei nachfolgenden Aktionen ein breiter Widerstand zu dem rechten Konsens geschaffen wird. Die Isolation an rechten Strukturen in unserer Gesellschaft stellt ein Maßstab an antifaschistische Arbeit dar.

Gegen das Vergessen – rechte Strukturen bekämpfen!

http://de.indymedia.org/2009/08/257354.shtml

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