Kein Dialog mit Nazis!

Seit dem 25. Mai 2008 befindet sich Kay Oelke als Abgeordneter der NPD
im lauenburgischen Kreistag.

Schon seit einiger Zeit haben rechte Gruppierungen wieder enormen
Zulauf, besonders junge Leute orientieren sich dorthin.
Diese Tendenz ist sehr erschreckend und gipfelt darin, dass die NPD als rechte Partei durch den Einzug in den lauenburgischen Kreistag
salonfähig gemacht wird.
Wir setzen uns dafür ein, die NPD nicht als Gesprächspartner zu akzeptieren, sind ihre Wurzeln doch im Nationalsozialismus zu suchen.
Und nicht nur das…
Immer wieder fallen NPD- Abgeordnete bundesweit durch Äußerungen auf, die den Holocaust relativieren, Mitmenschen nichtdeutscher Herkunft beleidigen oder Adolf Hitler gutlügen.
Doch auch ihre Taten sprechen eine ganz deutliche Sprache. Heino Förster, Ehrenmitglied der NPD im Kreis Herzogtum Lauenburg, war Anfang der Neunziger maßgeblich an den Vorbereitungen des Anschlags auf das Flüchtlingsheim in Boizenburg beteiligt. Ingo Stawitz, bis vor Kurzem NPD- Landesvorsitzender der NPD Schleswig-Holstein, griff 2005 Demonstranten an, die gegen den Landesparteitag der NPD ein Zeichen setzen wollten. Die Liste ließe sich so weiterführen und sollte jedem klar machen, dass es keinen Dialog mit Antisemiten, Rassisten, Nationalsozialisten und ewig Gestrigen geben darf.
Für eine Bekehrung von Kay Oelke ist es zu spät, dessen Einsicht längst überfällig.
Unsere Aufgabe, und auch die ihre, Abgeordnete des Kreistages, ist es, den Nazis zu zeigen, dass ihr Weltbild verquer und menschenfeindlich ist. In der konstituierenden Sitzung am 26. Juni sollten sie von Anfang an klar machen, wo sie stehen.

Kein Sitzbreit den Faschisten!

Termine der nächsten Sitzungen, sowie Infos dazu gibt’s unter:
http://www.herzogtum-lauenburg.de